Die von ihren Kunden als „resolute Dreißigjährige“ beschriebene Justyna Polanska bringt uns in ihrem Werk „Unter deutschen Betten“ humorvoll die Heterogenität deutscher Haushalte näher: Von den Überresten eines vermissten Hamsters, einem vollständigen Zehnagel bishin zu benutzen Tampons werden viele der Assoziationen bestätigt, welche beim Lesen des Titels in den Sinn kommen. Formal ist das Buch in kleine Geschichten aufgeteilt. Dank der Parataxen ist es auch den Leselmuffeln möglich, ein Buch schnell und einfach zu lesen. Für die Leute, die sich für die Kurzgeschichten nur wenig begeistern können, können sich am Ende des Werkes über zahlreiche potenzielle Putztipps informieren. Am Rande fügte die Autorin biographische Elemente ein, welche einen Einblick in das Leben als Migrant in Deutschland geben.
Noch ganz neu ist der Roman "Kind 44'" von Tom Rob Smith. Es handelt sich hierbei um einen spannenden Krimi. Der Roman spielt in der Sowjetunion. Kind 44 ist der erste Roman von Smith und wird derzeit in 17 Sprachen übersetzt und ist auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller zu werden.
Zum Buchinhalt: Moskau, 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Nackt. Fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen.
Das Buch "Der siebte Tod" ist auf eine ganz interessante Art und Weise geschrieben. Erzählt wird die Geschichte nämlich mal nicht aus Sicht eines Cops oder eines Opfers sondern aus Sicht des Mörders. Der Autor ist Paul Cleave.
Zum Inhalt: Joe hat sein Leben scheinbar fest im Griff - tagsüber jobbt er als Putzmann bei der Polizei, abends geht er anderen Tätigkeiten nach. Er denkt daran, seine Fische zweimal täglich zu füttern und seine Mutter mindestens einmal pro Woche zu besuchen, obwohl er ihren Kaffee ab und zu mit Rattengift verfeinert. Er stört sich kaum an den Nachrichten über den Schlächter von Christchurch, der - so wird behauptet - sieben Frauen umgebracht hat.
Das neue Buch vom Erfolgsschriftsteller Ken Follet wird die Fans des Vorgängers "Säulen der Erde" begeistern. Der neue historische Roman spielt 200 Jahre später am gleichen Schauplatz und macht den Beginn einer neuen Zeit lebendig. 18 Jahre später erzählt Follet mit "Die Tore der Welt" die Fortsetzung von "Säulen der Erde".
Zum Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1327. Am Tag nach Allerheiligen werden vier Kinder aus der Stadt Kingsbridge Zeugen eines Kampfes - und eines tödlichen Geheimnisses. Caris, Tochter eines Wollhändlers und Nachkomme von Jack Builder, hat den Traum, Ärztin zu werden. Merthin, ein Nachfahre von Toms Stiefsohn Jack, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an.

Die Atzen bringen das Lebensgefühl einer ganzen Generation auf den Punkt: Feiere bis zum Abwinken, sei Du selbst, genieß Dein Leben und scher Dich nicht um andere. Das Einzige, was zählt, ist das Hier und Jetzt. Und natürlich die anderen Atzen. Denn für einen Atzen gibt es nichts Wichtigeres als seine Kumpel. Atzen halten immer zusammen, gehen durch dick und dünn und ziehen durch alle Clubs der Stadt. Manny Marc und Frauenarzt, die Ur-Atzen, haben ihn geschrieben, den Atzen-Kodex! Er hält die wichtigsten Regeln im Umgang mit anderen Atzen, Atzinnen, Normal-sterblichen fest und liefert Antworten auf alle wichtigen Fragen des Lebens, wie zum Beispiel „Was mache ich, wenn einer meiner Atzen nicht in den Club kommt, in den wir gehen?“ oder „Was mache ich, wenn ich auf die Ex-Atzin einer meiner besten Atzen stehe?“ Fazit: Wer sich an den Atzen-Kodex hält, wird zum pefekten Atzen und hat bei derlei Fragen keine Probleme mehr!

Die beiden Bremer Autoren Henning von Melle und Volkmar Joswig lernten sich bei einem gemeinsamen Interview kennen. Der Journalist Volkmar Joswig interviewte damals Henning P. Melle anlässlich seines neuen Buches. Der Kontakt blieb bestehen und irgendwann beschlossen sie ein gemeinsames Buch zu schreiben. „Auf der Grundlage eines Manuskriptansatzes beschlossen wir, einen Krimi zu schreiben“, sagen die beiden Autoren. In Besprechungssessions bei russischer Folkloresuppe (Wodka) entstand nach und nach das Manuskript zu „Stahlhart“. Der Krimi ist gerade bei dem renomierten Krimi-Verlag „Gmeiner Verlag“ erschienen.
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